Hi Leute! Sorry, ich hab wieder mal vergessen, Patreon zu updaten, weil ich so wahnsinnig beschäftigt war, mich auf die LBM/MCC vorzubereiten. Ich bin immer noch dabei, mich von den vielen Eindrücken, dem Crunch und der Messe an sich zu erholen und natürlich hat mich auch die obligatorische Con-Seuche erwischt. Ich hoffe, ich schaffe es demnächst ein wenig über letzte Woche zu schreiben. :)
Hatte ich schon erwähnt, dass ich mir Sasha (Zockls Gute Fashion Fee) ausgeliehen habe?Dey ist ein Character aus der Drama/Thriller/Boyslove Serie „Bad Luck Boyz“ von SeNaeke, der mir freundlicherweise erlaubt hat, Sasha auch in Zocker vorkommen zu lassen (und mit deren Darstellung zufrieden ist, yay!).Ihr könnt SeNaeke auf Patreon unter SeNaeke und auf instagram unter @se.naeke finden. ❤️
Ich habe über die Jahre viel über Zockls Klamotten nachgedacht!Ich denke, seine Familie hat nicht viel Geld (alles ist in das Haus geflossen) und er trägt hauptsächlich gebrauchte Kleidung, die er von seinem großen Bruder übernommen hat – bis diese auseinanderfallen. Als jemand, der sich nie so ganz wohl im eigenen Körper gefühlt hat, war Shoppen-gehen für ihn immer eine Qual; er will in der Masse untergehen, nicht auffallen und gleichzeitig seine Kleidung als Schutzschild benutzen, um irgendwie auszudrücken, dass er sowieso nicht zu „den anderen“ dazugehören will (das ist einfacher zu glauben, als sich damit auseinanderzusetzen, dass er Angst vor Zurückweisung hat). Daher kamen dann auch seine kleinen Experimente mit Emo/aleternativer Mode, die Flix im allerersten Kapitel aufgedeckt hat. Immer, wenn ich Zockl zeichne, versuche ich durch einen limitierten Katalog an Kleidung zu rotieren, sodass er immer und immer wieder die gleichen Klamotten trägt. Ich versuche ihm nicht zu viele verschiedene Jacken, Rucksäcke oder Schuhe zu verpassen (auch wenn ich das manchmal vergesse und in einer Szene einfach irgendetwas zeichne).Aber das langweilt mich manchmal. Und ich denke, dass Zockl sich äußerlich nicht so präsentiert, wie sein Charakter eigentlich ist – ein Dilemma für ein visuelles Medium! Ich hatte schon angefangen, hier und da Kleidungsstücke einzubauen, in denen ich ihn gerne sehen würde, z.B. die Boots, die er seit dem Kapitel „Verskillt“ trägt.Hätte ich ihn aber weiterhin einfach in simplen schwarzen Shirts gezeichnet (manchmal mit Gaming Referenzen darauf) und in seiner einen Jeans (mit dem Loch über dem Knie), hätte sein neues Outfit in dieser Szene vielleicht für mehr Überraschung gesorgt. Jetzt fühlt es sich vielleicht ein bisschen dämlich an, warum er so eine starke Reaktion zeigt – er trägt ja nur ein paar mehr Lagen schwarze Kleidung als sonst.Am Ende ist die Szene aber auch meine Eintrittskarte in eine Welt, in der Zockl und ich mehr mit Mode experimentieren können. Klamottentausch-Partys sind ein guter Grund, wieso sich sein Repertoire an Kleidung auf einmal erweitert! :D
Wie geht’s euch mit Klamotten?Kleidet ihr euch ausschließlich praktisch und bequem oder wollt ihr mit eurer Kleidung euch selber ausdrücken? Oder beides? Seid ihr Teil einer Mode-Szene/Gruppe? Ist Style euch wichtig?